TOR Aufstieg des Huttenkartells

Das MMORPG im beliebtesten Science Fiction-Universum sollte mit einem storylastigen Ansatz und dem Star Wars-Bonus die Vorherrschaft des langjährigen Platzhirsches World of Warcraft brechen. Nicht nur gelang es SW: TOR nicht, WoW in puncto Spielerzahlen und Langzeitmotivation einzuholen, geschweige denn zu überholen. Rapide sinkende Spielerzahlen und fehlende Einkünfte zwangen BioWare vielmehr, das Entwicklerteam deutlich zu verkleinern und Star Wars: The Old Republic im zweiten Schritt sogar free to play zu machen.

Totgesagte leben jedoch in der Regel länger als erwartet. Auch in Star Wars: The Old Republic gibt es weiterhin eine treue Fangemeinschaft, die das Spiel noch lange nicht abgeschrieben hat. Content-Patches hielten die Motivation am Leben, und das free to play-System machte SW: TOR auch für Casuals und am Genre eigentlich weniger interessierte Spieler zu einer reizvollen Beschäftigung.

Die Content-Fülle ist im Vergleich zu den Addons von World of Warcraft relativ mager. Eine Level-Erhöhung von fünf, ein neuer spielbarer Planet und eine Storyline mit dem Huttenkartell als den Bösewichten im Zentrum der Ereignisse dürfte zwar einige Stunden neuen Spielspaß bieten, insgesamt jedoch deutlich hinter dem inhaltlichen Umfang der WoW-Addons zurückliegen.

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